R.E.D. PDF Drucken
Die 1980 gegründete internationale Vereinigung Ländlicher Raum-Umwelt-Entwicklung (R.E.D.) fördert über ihr Netz aus Mitgliedern und Partnern in Europa einen ständigen Austausch über die Politikansätze für den ländlichen Raum und ihre Umsetzung. Ziel ist sowohl eine Verbesserung der Handlungsfähigkeit vor Ort als auch eine Stärkung des Dialogs.

Ein Ort des Austauschs
R.E.D. betreut ein europäisches Netz von Akteuren des ländlichen Raumes, das Methoden zur territorialen Entwicklung fördern will, die auf einer basisorientierten Vorgehensweise und auf territorialen Projekten aufbauen. Sie fördert europäische Pattformen wie die Europäische Bewegung für den ländlichen Raum und unterstützt auf internationaler Ebene die Aktionen ihrer Mitglieder.
R.E.D. gibt die Webseite www.ruraleurope.org, die Zeitschrift Eurobrèves und Themendossiers heraus.

Ein Ort zum Handeln mit der Unterstützung grenzüberschreitender Arbeitsgruppen (ATEAR)
R.E.D. veranstaltet regelmäßig Konferenzen, Begegnungen oder internationale Ausstellungen und beteiligt sich an Forschungsarbeiten über die verschiedenen Facetten der ländlichen Entwicklung: Raumplanung, Landschaftsplanung, ökonomische, soziale, kulturelle und Umweltaspekte der territorialen Entwicklung, europäische Politik für den ländlichen Raum…
Diese Aktivitäten fügen sich in den meisten Fällen in erweiterungsfähige Konzepte ein, wie das Konzept „Architektur ohne Grenzen“, das vielfältig gestaltete Aktionen zum ländlichen Wohnen vereinigt: Kulturelle Route des Europarates, Veröffentlichungen, Begegnungen, Ausstellungen, Architekturwettbewerbe.

Vizepräsidentschaft der Beratenden Gruppe « Ländliche Entwicklung » der Europäischen Union
R.E.D. hat seit 1999 die Vizepräsidentschaft der Beratenden Gruppe « Ländliche Entwicklung » der Europäischen Kommission inne, eine von der Kommission gegründete Stelle zur Einführung eines regelmäßigen Dialogs mit den im ländlichen Raum tätigen Verbänden.

Mitglied der Verbindungsgruppe zwischen dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialrat (EWS) und der organisierten Zivilgesellschaft
R.E.D. vertritt den Bereich der ländlichen Entwicklung in der Verbindungsgruppe, die die Zusammenarbeit zwischen dem EWS und der Zivilgesellschaft unterstützt.

Partizipatives Organ beim Europarat
R.E.D. genießt seit 1986 partizipativen Status beim Europarat und hat eine enge Partnerschaft mit dem Europarat in kulturellen und den ländlichen Raum betreffenden Fragen entwickelt. Mit der Gründung der ersten Gruppierung von Nichtregierungsorganisationen im Jahr 1991 hat R.E.D. die aktuelle Ausschussstruktur der Konferenz internationaler nichtstaatlicher Organisationen begründet.
R.E.D. hat Beobachterstatus bei der Leitsätzen für eine nachhaltige räumliche Entwicklung des europäischen Kontinents (CEMAT).